Autor: Sylvia Labonde Seite 8 von 17

Aspen – 2 – Espe

A ngst vor der Angst

S chlafwandeln und Alpträume

P hantasien von furcht einflößenden Dingen

E xtremer Aberglaube

N uminosen (das Göttliche als unbegreifliche, zugleich Vertrauen und Schauer erweckende Macht)

Nachdem Almut S. aus PENsylvania 2 mal Espe genommen hatte, konnte sie allein, angstfrei mit einem Koffer voller (Ur-)Vertrauen, Feinfühligkeit und Furchtlosigkeit in die alte Villa ihrer Vorfahren ziehen, ohne sich von den Spukgeschichten weiter beeinflussen zu lassen.

© Sylvia

Agrimony -1- Odermenning

A grimony

G elingt die

R ückbesinnung zu

I nnerem Frieden durch

M asken- und Fassadenverbrennen

O ffenheit und Ehrlichkeit

N einsagen und Konfliktbereitschaft

Y es, I can feel me

Die immer freundliche, harmonie- und arbeitssüchtige aber unterschwellig AGRessIve MONY hat sich durch die Einnahme von 1 mal, Oder sogar mennig -er (weniger), völlig verändert, sie hat ihre Masken abgelegt, ihre Verdrängungen angeschaut und begegnet mir neuerdings ausgesprochen echt und mitteilungsbereit … mit allen Konsequenzen …

© Sylvia

Eifersucht

„Der Kern jeder Eifersucht ist ein Mangel an Liebe.“

C.G. Jung: „Erinnerungen, Träume, Gedanken“

Annehmlichkeit der eigenen Meinung …

Allzu oft erfreuen wir uns der Annehmlichkeit der eigenen Meinung ohne uns der Unannehmlichkeit des Nachdenkens unterzogen zu haben.

aufgeschnappt in einem „Die drei ???“ Hörspiel meiner Kinder

Messbarkeit und menschliche Bedeutung

Messbarkeit und menschliche Bedeutung sind umgekehrt proportional. Je menschlich unbedeutender etwas ist, umso leichter lässt es sich messen.

Für die Standortbestimmung von Menschen wie Moses, Buddha oder Jesus fehlen dieser Wissenschaft jedoch die Begriffe. Die Fähigkeit eines Verhungernden, sein Brot mit einem anderen Verhungernden zu teilen; eines Liebenden, dem Dienst am kranken Lebensgeführten zuliebe auf Triebbefriedigung zu verzichten; des Waldhüters im Amazonas, sich dem Wald zuliebe mit den Großgrundbesitzern anzulegen; des Soldaten, dem verwundeten Kameraden zuliebe sein eigenes Leben zu wagen – diese Talente zum Menschsein zu messen, zu wiegen und zu rechnen ist bestenfalls Unfug. Abraham Maslow, der außerordentliche Wissenschaftler, der entgegen den Regeln der Statistik das Erleben einzelner Personen als aussagekräftig achtete, beschrieb das Gipfelerlebnis als Maß für Wichtigkeit. Rogers sah als Aufgabe der Therapie die Weckung des therapeutischen Potentials, das nach seiner Beobachtung jedem Leidenden innewohnte. All dies sind Größen, die sich der Messbarkeit weitgehend entziehen.

aus einem Aufsatz von Dr. Wolf Büntig „Wissenschaft als Glaube“ 1990

Familienstellen

Liebe Interessierte,

ich kann Ihnen an folgenden Terminen jeweils um 12.15 Uhr eine Aufstellung in der Gruppe anbieten:

18.04.2026

09.05.2026

Im Anschluss an die Samstags-Gruppentherapiestunde, welche von 10 bis 12 Uhr stattfindet, öffnen wir den Raum für jeweils eine Aufstellung und können diese dann gegen 13.15 Uhr abschließen. Es gibt bereits eine Warteliste, die nächste Möglichkeit zur Aufstellung ist im April, Stellvertreter sind aber zu allen Terminen nach Voranmeldung willkommen, deren Teilnahme ist kostenfrei.

Alternativ können Sie gerne eine Aufstellung im Einzelsetting buchen, seit 2020 mache damit sehr gute Erfahrungen. Gerne erhalten Sie dazu genauere Informationen.

Herzliche Grüße!

Ihre

Sylvia Labonde

Nein-Sagen

Krankheit ist manchmal eine Alternative zum Nein-Sagen.

Der Körper hat keine Schuldgefühle – ihm ist es nicht peinlich.

Sylvia Kunstmann

Erfahrung

Bastian dachte viel in den darauffolgenden Tagen über all das nach, was der Bunte Tod ihm gesagt hatte. Doch manche Dinge kann man nicht durch Nachdenken ergründen, man muss sie erfahren. Und so kam es, dass er erst viel später, nachdem er vieles erlebt hatte, an Graógramáns Worte zurückdachte und sie zu verstehen begann.

Aus „Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende

Glück

Wenn man das Glück verfolgt wie einen Ganoven, wird es sich am Ende wie ein solcher verhalten, wird stets eine Stadt voraus sein, Namen und Haarfarbe wechseln, um einem zu entwischen, sich zur Hintertür des Motels hinausschleichen, während man gerade mit dem neuesten Suchbefehl durch die Lobby poltert, und – um einen zu foppen – nur eine glühende Zigarette im Aschenbecher zurücklassen. Irgendwann aber muss man damit aufhören, weil das Glück einfach nicht verweilt. Muss man sich eingestehen, dass man es nicht einholen kann. Nich einholen soll. Irgendwann muss man, … loslassen und stillsitzen und zulassen, dass Glück und Zufriedenheit zu einem kommen.

Aus „EAT PRAY LOVE“ von Elizabeth Gilbert

Schmerz vermeiden

Wir … verbarrikadieren uns häufig vor der Liebe, versagen uns die intime Begegnung, um das Leiden zu vermeiden. Bei unserem Versuch, dem Schmerz aus dem Wege zu gehen, gehen wir zugleich der Liebe aus dem Weg.

Aus: „Liebe mit offenen Augen“ von Jorge Buckay

 

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