Autor: Sylvia Labonde Seite 15 von 16

Gleichgewicht mit Sonnenuntergang

20160910_190310

Bregenz am 10.09.2016

@KunstFrau

 

Tango und Präsenz

„Tango ist die Vorbereitung auf all das, was nie sein wird. Und die Erinnerung an etwas, was nie geschehen ist.“ (unbekannt)

Vielleicht ist das eine Einladung, im Moment zu sein, weder in der Erinnerung noch in der Zukunft, mit alle Sinnen im hier und jetzt, mit Achtsamkeit in größter Präsenz, … immer dann fällt es leicht in der Achse, im Gleichgewicht zu sein, beim Tanzen und im Leben … @KunstFrau

Sichere Bindung

Erwachsene mit sicherem Bindungsverhalten …

  1. haben durch gute elterliche Fürsorge ein Urvertrauen zu sich selbst und anderen.
  2. unterhalten befriedigende Beziehungen zu beiden Geschlechtern.
  3. blicken mit realistischem Optimismus in die Zukunft.
  4. haben eine erfüllende sexuelle Beziehung.
  5. haben ein positives Umfeld erfahren, das sie trägt bzw. konnten im Zuge ihrer Heilung in ein solches hineinwachsen.
  6. sind in Beziehungen leicht imstande, Affekte und Nervensystem zu modulieren.
  7. bewahren sich ein Gespür für den natürlichen Wechselrhythmus von Miteinander- und Alleinsein.
  8. können mit anderen „im gleichen Raum allein sein“.
  9. können problemlos ein gesundes Gleichgewicht schaffen, wenn es darum geht, einmal sich selbst und eimal andere in den Mittelpunkt zu stellen.
  10. sind gut mit anderen im Kontakt, können präsent bleiben und den Kontakt halten und wahrnehmen, wenn etwas „nicht stimmt“.
  11. können auf eine voll und ganz körperhafte Weise in ihrem Leben und in Beziehungen präsent sein.
  12. praktizieren es, bei Bedarf Wiedergutmachungsversuche einzuleiten und anzunehmen.
  13. denken und empfinden 80% der Zeit über positiv im Hinblick auf ihre(n) Partner(in) und geben entsprechendes positives Feedback.
  14. haben ein starkes Selbstwertgefühl und gehen respektvoll mit anderen um.
  15. können ungesunde und/oder gewalttätige und Missbrauchs-Beziehungen relativ leicht aufgeben und sind dabei zuversichtlich, dass alles gut für sie ausgeht.
  16. nehmen schlimme Situationen nicht auf Dauer hin und wissen, dass sie es verdienen, gut behandelt zu werden.
  17. sind sich über ihre eigenen Bedürfnisse im Klaren und bringen diese direkt zum Ausdruck.
  18. sprechen Probleme in der Beziehung an, wenn ein Konflikt zu lösen ist.
  19. haben keine Angst vor dem Alleinsein oder davor, sich ihrem Alleinsein zu stellen.
  20. haben in Leidenssituationen Mitgefühl mit sich selbst und anderen.
  21. reagieren in Beziehungen reif und orientieren sich meist an einem erwachsenen Ich-Zustand oder dem essenziellen, authentischen Ich als ihrer realen Identität.

Ziel dieser Arbeit ist es, als Erwachsene zu dem sicheren Bindungsverhalten zurückzufinden, das inhärent in uns vorhanden ist, selbst wenn es in unserer Kindheit vielleicht schwierige Bindungsstörungen gegeben hat. Wir werden erkunden, wie wir ein sicheres Bindungsverhalten „erlernen“ können, indem wir gesunde Beziehungen erfahren und schaffen und dabei auf das grenzenlose Mitgefühl sowie die essenziellen Zustände zugreifen, die im Universellen Feld vorhanden sind. Heilung finden wir über die biologische und psychologische Ebene sowie durch Expansion in spirituelle Dimensionen.

Copyright: Diane Pool Heller 2008

Feiner Mensch

„Du bist so ein feiner Mensch. Ich würde mir nur wünschen, du könntest dich auch so fühlen.“

aus „LIEBEN“ von Karl Ove Knausgard

Zitat September

„Dass ich meine frühen Erinnerungen niederschreibe, ist eine Notwendigkeit. Unterlasse ich es auch nur einen Tag, so stellen sich sogleich unangenehme körperliche Symptome ein. Sobald ich daran arbeite, verlieren sie sich, und ich bekomme einen ganz klaren Kopf.“

Aus: Erinnerungen, Träume, Gedanken von C.G. Jung

Rosarote Brille

„Mütterliche Bindung und romantische Liebe deaktivieren Gehirnbereiche, die mit negativen Emotionen, mit der Einschätzung sozialer Situationen und mit der Einfühlung in die Absichten und Emotionen anderer Menschen assoziiert sind. Menschliche Bindung nutzt einen sogenannten Push-pull-Mechanismus, der das soziale Urteils- und Unterscheidungsvermögen sowie die negativen Emotionen ausschaltet und uns gleichzeitig mit Hilfe des Belohnungsschaltkreises unseres Gehirns fest mit unserem Partner verbindet.“

David Schnarch

Für Noah zur Geburt

Willkommen großes Wunder. Die Frage, ob man Kinder in diese Welt setzen kann, erübrigt sich im Entstehen. Du bist gewollt, so, wie alle anderen auch. Und triffst eine Welt an, in der wundervolle Dinge am wachsen sind, in der es immer mehr Menschen gibt, die neugierig sind auf das, was Leben heißt, die spüren lernen, was sie brauchen, wer sie sind, wohin sie gehen, ihre Intuition wachsen spüren, sich einlassen auf die Liebe, die Natur, Therapie, neue Lebensformen, Singen, Tanzen, Lachen … und in jeder Begegnung eine Bereicherung erkennen, zuweilen die Arme für ihr Gegenüber öffnen und ihr Blick schon sagt: „Schön, dass du da bist, … ich freue mich, dich zu sehen, … Willkommen!“

geschrieben am 10. Geburtstag meines Sohnes Kilian

@KunstFrau

„Jack, manchmal meint man etwas nicht böse und verletzt trotzdem jemanden.“

aus „WUNDER“ von  Raquel J. Palacio

Die Menschen lieben.

„Die Menschen lieben. Die Menschen lieben es zu lieben. Die meisten Menschen können über längere Zeit hinweg nicht glücklich sein, wenn es in ihrem Leben keine Liebe gibt. Ein kleiner Teil kann ohne Liebe buchstäblich nicht leben. Andere können nicht zu lieben aufhören, obwohl ihnen klar ist, dass ihre Liebe hoffnungslos ist und ihnen schreckliches Leid verursacht.“

Aus „Liebe und andere Krankheiten“ von Yoram Yovell

Zitat August

„Iwan trägt zur Befreiung Wassilissas bei, … indem er sich selbst entwickelt hat, indem er selbst rund und ganz, indem er selbst erwachsen geworden ist. In diesem Sinn sind wir als Paare aufeinander angewiesen und können ein Stück Erlösung füreinander werden. So, wie wir uns in destruktiven Mustern gegenseitig gefangensetzen – … – so fordern wir uns durch eigene Entwicklung gegenseitig heraus und ermöglichen uns die Schritte, die wir ohne den anderen nicht hätten gehen können.“

Aus Hans Jellouschek: Die Froschprinzessin – Wie ein Mann zur Liebe findet

Seite 15 von 16

Präsentiert von WordPress & Theme erstellt von Anders Norén